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IdeenWerkstatt 2008

IdeenWerkstatt 2008

Während des IdeenParks 2008 in Stuttgart konnten die Besucher in der IdeenWerkstatt mehrmals täglich Vorschläge zu wichtigen Zukunftsthemen entwickeln. Bereits 2006 war die IdeenWerkstatt mit rund 2.000 Teilnehmern Deutschlands größter Zukunftsworkshop. 2008 bot die IdeenWerkstatt rund 2.700 Schülern, jungen Erwachsenen und Familien neun Tage lang die Möglichkeit, im Schnittfeld von Technik, Bildung und Politik zu brainstormen. Parallel dazu wurde eine qualitative Studie zum Thema „Jugend und Partizipation“ durchgeführt. 

Die IdeenWerkstatt war im IdeenPark 2008 in der auf Bildung und aktives Mitmachen spezialisierten Halle 3 „SchlauLoPolis" angesiedelt. Keine Frage, dass die IdeenWerkstatt nicht nur Publikumsmagnet war, sondern auch Aufmerksamkeit von politischer Seite erfuhr. So ließen es sich weder Bundesbildungsministerin Dr. Annette Schavan noch Vizekanzler und Bundesaußenminister Dr. Frank-Walter Steinmeier bei ihren Besuchen auf dem IdeenPark nehmen, sich vor Ort in der IdeenWerkstatt zu informieren. Begleitet wurden sie jeweils von Gastgeber Prof. Ekkehard Schulz, dem Vorstandsvorsitzenden von ThyssenKrupp. Die IdeenWerkstatt war auf beide Besuche gut vorbereitet. So hatten die Teilnehmer in einem besonderen Arbeitsschritt Fragen entwickelt, die die beiden Politiker und Prof. Schulz jeweils gemeinsam mit jugendlichen Teilnehmern aus der IdeenWerkstatt auf der anschließenden Podiumsdiskussion erörterten.

Studiendesign und Workshopgestaltung

An 30 miteinander vernetzten Laptops entwickelten über 100 Personen gleichzeitig jeweils 60 bis 90 Minuten lang Ideen und Brainstormings zu den wichtigen Zukunftsthemen Technik, Bildung und Politik. Im ersten Brainstorming lieferten die Teilnehmer Ideen zur Frage, welche Veränderungen in Wirtschaft, Wissenschaft und Technologie nötig sind, um langfristig die Innovationskraft in Deutschland zu erhalten. Im zweiten Brainstorming erarbeiteten sie Vorschläge zur Verbesserung des Bildungssystems. Im dritten Brainstorming schließlich stand die Frage im Vordergrund, in was für einer Art von Gesellschaft die jungen Leute leben wollten und welche drängenden Herausforderungen die Politik angehen sollte.

Teilnahme und bisherige Ergebnisse

Die IdeenWerkstatt, so zeigte sich, war ein voller Erfolg. Bereits 2006 hatten rund 2000 junge Leute in 23 Workshops über 6000 Ideen zur Zukunft Deutschlands entwickelt. In Stuttgart wurde dieser Rekord noch einmal übertroffen. Am Ende der neun Tage haben über 2700 Menschen den Weg in die 29 Workshops gefunden und sich zu einer kollektiven Intelligenz verbunden. Gemeinsam entwickelten sie letztendlich über 7800 Ideen. Die Beiträge werden im Moment zu Schwerpunkten zusammengefasst, mit den Ergebnissen von 2006 in Beziehung gesetzt und analysiert. Die Auswertung erfolgt bis Ende 2008.

Downloads

Zusammenfassung der Ergebnisse von 2006 aus der Broschüre „Zukunft Technik entdecken“ (PDF, 2,3 MB)

Beilage in der ZEIT (PDF, 1,8 MB)

Beilage in der Wirtschaftswoche (PDF, 3,2 MB)

Ergebnisse der Studie Wertewelt Technik (PDF, 5,2 MB)

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